Im Rahmen der Radfahrausbildung in Jahrgang 4 wird der tote Winkel mit den Schülerinnen und Schülern in der Regel theoretisch thematisiert. Bereits zum zweiten Mal konnten die Kinder der Grundschule Bösingfeld die Gefahren nun praktisch erleben. Am 15.10.2026, dem Tag der Radfahrprüfung, besuchte uns erneut Stephan Gröne von der Gütersloher Spedition S-D-S Transport & Logistik.
Unterstützt wurde er dieses Mal von Maike, die wie Stephan ehrenamtlich beim DRK tätig ist und einen zweiten LKW mitbrachte. Dadurch wurde unseren dritten und vierten Klassen die Möglichkeit geboten, praktische Erfahrungen mit verschiedenen Lastkraftwagen zur Verkehrssicherheit zu machen. Während bei dem einen LKW enorm viel Fläche im toten Winkel liegt, ist der DRK-LKW mit diversen Zusatzspiegeln und Kameras ausgestattet, wodurch gefährliche Bereiche für den Fahrer besser einsehbar sind. Da alle Schülerinnen und Schüler nach und nach im LKW Platz nahmen, konnten sie selbst die Erfahrung machen, wie wenig ein LKW-Fahrer tatsächlich im Straßenverkehr von seiner Umgebung sehen kann. Das Bewusstsein der Kinder für die Gefahren von LKWs im Straßenverkehr konnte dadurch erneut geschärft und viele Rückfragen konnten geklärt werden. So wurde den Kindern erklärt, dass in allen toten Winkeln eines einzelnen Lastkraftwagens bis zu 80 Kinder verschwinden können und dass ein beladener LKW mehr wiegt als alle Kinder und Lehrkräfte der Grundschule Bösingfeld zusammen. Diese Informationen haben die Kinder darüber hinaus für die Gefahrensituationen im Straßenverkehr bei der Begegnung mit einem LKW sensibilisiert. Denn der tote Winkel von Fahrzeugen, besonders von Lastkraftwagen stellt nach wie vor eine große Gefahr im Straßenverkehr dar.
Wir danken Stephan und Maike für die erneute Durchführung des Projektes und den informativen Vormittag.



